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Gemüse wie Erdäpfel, Rote Rüben, Süßkartoffeln oder Kürbisse wurden vor dem Frost geerntet und lagern jetzt kühl im Keller oder in der Speiskammer. Sellerie, Chinakohl und Fenchel halten kurzfristig auch ein paar Minusgrade aus. Wintersalate, Zuckerhut, Grün-, Sprossen- und Kopfkohl, Karotten, Pastinaken, Schwarzwurzel, Winterlauch, Vogerlsalat oder Spinat tolerieren je nach Sorte auch mehr. Winterkohlgemüse gewinnt durch Frost sogar an Geschmack, da sich eingelagerte Stärke in Zucker umwandelt. Trockene Kälte ist für Wintergemüse draußen nicht das entscheidende Problem. Schutz vor scharfem Wind und Mulchen (den Boden z.B. mit Laub bedecken) ist ratsam, mit einem Vlies lassen sich kurzzeitig auch tiefe Temperaturen übertauchen. Problematisch sind vor allem Nässe und häufige Wechsel zwischen Frost und Tauwetter, denn sie begünstigen Fäulnis. Ein Glashaus, Frühbeet oder Aufsätze für das Hochbeet sind für solche Bedingungen sinnvoll. Berühren oder ernten sollten Sie das Gemüse immer nur im ungefrorenen Zustand. Wer es heuer mit Wintergemüse probieren möchte, beginnt mit den Vorbereitungen ab Juli. Videotipps zum Ernten von WintergemüseZum Video Workshop: Das kleine 1x1 der GemüsevorzuchtZum Workshop „Natur im Garten“ Vortrag: Quer durch den GemüsegartenZum Vortrag Buchtipp: „Erste Schritte zur Selbstversorgung“
29.01.2026